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Untersuchungen an Mitteldruckstrahlern

Im Frühjahr 1999 wurden erste Untersuchungen mit Mitteldruckstrahlern in der Badewasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchung war unter anderem, die Umfeldvoraussetzungen für den Einsatz dieser Technik und die Abbauleistung an organischen Nebenreaktionsprodukten zu ermitteln. Ebenso galt es, eventuell entstehende Abbauprodukte zu untersuchen.

 

Dazu wurden je ein Mitteldruckstrahler in einem hochbelasteten Attraktionsbecken und in einem Lehrschwimmbecken eingesetzt.

 

Die Anlagen wurden im Vollstrom in die Filtratleitungen eingebaut.

Als Sofortergebnis konnte eine deutliche Reduzierung des Schwimmbadgeruches nach Inbetriebnahme der Bestrahlungseinheiten festgestellt werden.

 

Messungen ergaben eine Reduzierung des gebundenen Chlors weit unter den Grenzwert der DIN 19643 von 0,2 mg/l. Daraufhin wurden die Frischwasserzugaben gedrosselt, bis ein Optimum an Frischwasserzufuhr und Strahlungsleistung erreicht werden konnte.

 

Die DIN-Vorgabe von 30 l/Badegast ließe sich bei diesen Anlagen problemlos einhalten. Hinzuzufügen ist, dass es sich um Anlagen handelte, die hinsichtlich der Umwälzmengen und der Filtergeometrie annähernd der DIN 19643 entsprachen. Es handelte sich um Filter ohne Adsorptionsstufen.

 

Weitere Versuche an sehr stark belasteten Becken (Hot-Whirl-Pools mit weit unterdimensionierten Aufbereitungsanlagen) brachten zu Tage, dass auch hier deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Desinfektion und des Gehaltes an gebundenem Chlor zu erreichen sind.

 

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